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Die Zuweisung Grundlage ist historischer Schmuck, der zu einer traditionellen Tracht gehörte.
Schmuckkünstler werden in diesem Jahr gebeten, ein traditionelles Schmuckstück aus der Trachtentradition zu wählen und dafür eine neue Form und/oder Anwendung zu konzipieren.
Erklärung:
Die Deutsche Schmuckkünstlerin, hat ihre Einsendung unter ein poetisches Motto gestellt: “Against vanishing into thin air” - “Schmuck gegen das sich in Luft auflösen alter Traditionen”. Lang belebt die aussterbende Tracht der Bäuerinnen auf der nordfriesischen Insel Föhr wieder. Ein Hingucker ist der monumentale, silberne Brustschmuck, der aus verschieden bearbeiteten Ketten besteht und genau unterhalb der Schlüsselbeine im Oberteil der Tracht festgesteckt wird. Es handelt sich um große, miteinander verknüpfte Ornamente aus Silberfiligran, die noch am ehesten an eine Kombination mehrerer Amtsketten erinnern.
Die Jury ist entzückt von der relativierenden und gleichzeitig starken Antwort Langs. Lang hat eine Replik des Bruststschmucks in durchsichtigem, vakuumgeformten Kunststoff gefertigt. So entsteht ein zeitgenössischer, leichtgewichtiger Brustschmuck, der die Empfindlichkeit von Seifenblasen ausstrahlt. Ein luftiges Kunststück, das jedem schlichten Kleidungsstück, sei es nun ein T-Shirt oder das kleine Schwarze, Format verleiht. Lang gibt, so die Jury, mit ihrem “Against vanishing into thin air” dem Brustschmuck wieder einen Platz im Alltagsleben.
Auszeichnungen während SIERAAD 2006:
Leider war Sabine Lang abwesend.
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