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Die Zuweisung Grundlage ist historischer Schmuck, der zu einer traditionellen Tracht gehörte.
Schmuckkünstler werden in diesem Jahr gebeten, ein traditionelles Schmuckstück aus der Trachtentradition zu wählen und dafür eine neue Form und/oder Anwendung zu konzipieren.
Erklärung:
Die Griechin Christina Karababa hat sich mit einer doppelt vergoldeten Spange des 19. Jahrhundert aus der Sammlung des Nationalhistorischen Museums in Athen auseinandergesetzt. Die Originalspangen sind mit feinteiligen, komplexen Blumenmotiven aus Gravier-, Granulier- und Gusstechniken versehen. Geschlossene, kompakte Formen, für die Karababa ein zeitgenössisches Gegengewicht gefunden hat. Für ihren Entwurf Porpi 2 hat sie ein “state-of-the-arts” Computerprogramm verwendet. Dies sei jedoch alles andere als ein technisches Mätzchen, fand die Jury. Im Gegensatz zur genialen Klosterarbeit des Originals setzt Karababa auf die Errungenschaften der digitalen Technologie: Rapid Prototyping. Hierbei handelt es sich um die industrielle Fertigung der Einzelteile (wie den neuen Spangen) direkt aus 3D-Daten.
Ihr Porpi 2 ist in gegossenem Aluminium ausgeführt. Durchbrochene Formen, die sehr an eine dreidimensionale Wiedergabe der hügeligen Landschaft des Dorfes Porpi in Nordgriechenland erinnern.
Karababa verbindet, so die Jury, Technik, Herkunft und Tradition mit großer skulpturaler Qualität.
Auszeichnungen während SIERAAD 2006:
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